Über mich

Raum für das, was möglich ist

Mein Weg begann im Handwerk.

Als Steinmetz habe ich gelernt, mit meinen Händen zu arbeiten, Formen entstehen zu lassen und dem Wesentlichen Raum zu geben. Später führte mich mein Weg in die Kirchenrestauration und zur Kunst. Dort lernte ich, genauer hinzusehen – zu erkennen, was hinter dem Sichtbaren liegt.

Bewegung begleitete mich dabei immer.

Viele Jahre war der Kampfsport ein wichtiger Teil meines Lebens. Aus dieser Erfahrung heraus fanden Tai Chi und Qigong ihren Weg in mein Leben. Mit der Zeit interessierte mich immer weniger die Leistung und immer mehr die Verbindung.

Die Verbindung zum Körper.
Zum Atem.
Zur eigenen Mitte.

Als mein eigener Körper neue Grenzen zeigte, begann ein weiterer Abschnitt meines Weges. Ich entschied mich für die Kunsttherapie und arbeitete viele Jahre mit Menschen in herausfordernden Lebenssituationen – unter anderem mit trockenen Alkoholikern und Menschen in der Rehabilitation.

Dort begegnete ich immer wieder derselben Frage:

Wie kann Leben gelingen, auch wenn nicht alles so ist, wie wir es uns wünschen?

Die Antwort fand ich nie in Perfektion.
Sondern in der Bereitschaft, dem zu begegnen, was da ist.

So entstanden Coaching und Qigong als wichtige Bestandteile meiner Arbeit.

Und doch fehlte mir etwas.

Ich arbeite gerne mit Menschen.
Ich arbeite gerne kreativ.
Ich arbeite gerne mit Bewegung.

Aber ich arbeite auch gerne mit meinen Händen.

Schon als Steinmetz habe ich erlebt, wie viel über Berührung, Wahrnehmung und handwerkliches Gespür entstehen kann.

In Coaching und Kunsttherapie fand ich die Begleitung über Gespräch, Ausdruck und Kreativität. Doch ich spürte, dass ich Menschen auch unmittelbar über den Körper unterstützen möchte.

So führte mich mein Weg zur Faszienarbeit.

Hier fand ich etwas wieder, das mich mein ganzes Leben begleitet hat:

Die Arbeit mit den Händen.

Ich liebe es, Spannungen wahrzunehmen, Gewebe zu begleiten und Menschen dabei zu unterstützen, wieder mehr Leichtigkeit in ihrem Körper zu erleben.

Für mich ist Faszienarbeit weit mehr als eine Methode.

Sie ist eine Form der Begegnung.

Eine Einladung, den eigenen Körper nicht als Gegner zu betrachten, sondern als Verbündeten.

Nicht gegen den Körper.
Sondern mit ihm.

Heute verbinden sich all diese Erfahrungen in meiner Arbeit.

Qigong. Coaching. Faszienarbeit.

Drei Wege. Eine Haltung.

Mich interessiert nicht, was fehlt.
Mich interessiert, was möglich ist.

Denn ich glaube, dass Entwicklung dort beginnt, wo Menschen sich selbst mit Offenheit begegnen.

Nicht perfekt.
Nicht leistungsfähig.

Sondern so, wie sie gerade sind.

■ Raum für das, was möglich ist.